Beschreibung
Ziele der Maßnahme
- Entwicklung eines Risikomanagements bei extremen Regenereignissen und anderen Extremwetterereignissen
- Identifikation von Risiken für die wichtige Infrastruktur durch extreme Regenereignisse und andere Extremwetterereignisse
- Unterstützung der Etablierung eines Krisenmanagements zur Lagebewältigung
- Erstellung eines Maßnahmenplans zur Umsetzung baulicher Maßnahmen zum besseren Schutz der wichtigen Infrastruktur
Kurzbeschreibung
Um bei Extremwetterereignissen wie Starkregen, Überflutungen, Sturm oder Hitze Ausfälle und Störungen zu vermeiden, muss die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastruktur gewährleistet sein. Im Rahmen dieser Maßnahme soll auf Grundlage der Auswertung vergangener Extremwetterereignisse und auf Basis moderner Überflutungsgefahrenberechnungen eine Analyse der Gefahren und Risiken durchgeführt werden.
Darauf aufbauend soll ein Maßnahmenplan mit Prioritäten, finanziellen Bedarfen und zeitlichen Zielen ausgearbeitet werden. Der Fokus liegt zunächst auf extremen Regenereignissen sowie der technischen Ver- und Entsorgungsstruktur und relevanter Verkehrsinfrastruktur. Die Parallelmaßnahme HB 5 befasst sich mit dem Krisenmanagement zur Lagebewältigung.
Umsetzungsschritte
- Auswahl der zu beteiligenden Akteure sowie Vereinbarung des gemeinsamen Erarbeitungsprozesses
- Aktualisierung der Datengrundlagen zu starkregenbedingten Überflutungsgefahren; Fortschreibung des Auskunfts- und Informationssystems Starkregenvorsorge
- Überlagerung der Anlagen-Bestandsaufnahme und der Schadenspotenziale aus HB 5 mit den Gefahrenkarten
- Aufbereitung der Analyseergebnisse in einer webbasierten Karte zur Risikokommunikation
- Entwicklung eines Maßnahmenplans für bauliche Maßnahmen einschließlich Priorisierung, Kostenschätzung und Zeitplanung
- Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz der besonders gefährdeten Infrastruktur
Zeitrahmen
Schritte 1–5: drei Jahre | Schritt 6: anschließend gemäß Maßnahmenplan
