Beschreibung
Ziele der Maßnahme
- Anteil der Stadtbäume erhalten und mittelfristig erhöhen durch Pflanzung von klimaresilienten Baumarten
- Baumstandorte sollen neue Funktionen übernehmen, zum Beispiel als Versickerungsflächen für die Niederschlagsregulierung, bei der Luftreinhaltung und Temperierung der urbanen Flächen
Kurzbeschreibung
Stadtbäume sind wichtige Verschattungselemente und tragen durch Verdunstung des aufgenommenen Wassers zur Kühlung der Stadträume bei. Das Handlungskonzept Stadtbäume 1.0 wird weiterentwickelt. Weitere Komponenten umfassen die Aufzeigung guter Baumstandorte, Berücksichtigung der Belange der Regenwasserrückhaltung, Auswahl klimaresilienter Baumarten, Erprobung innovativer Bewässerungsstrategien sowie den Einsatz digitaler Plattformen.
Das Handlungskonzept Stadtbäume ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, in dem einige Handlungsfelder bereits abgeschlossen sind. Gleichwohl muss der Sachstand regelmäßig evaluiert und an neue Regeln der Technik angepasst werden. Handlungsfelder wie „Bäume und Leitungen“, „Bäume und Retentionsflächen“ sowie „Einführung eines verpflichtenden Wurzelprotokolls“ sind ressortübergreifend zum Abschluss zu bringen.
Umsetzungsschritte
- Fertigstellung der Ergebniserarbeitung der einzelnen Handlungsfelder (insb. HF 1.11 – Bäume und Leitungen; HF 3.01 Fortschreibung und Abschluss der Potenzialanalyse; HF 3.03 – Bäume und Retentionsflächen)
- Einwerbung von Mitteln für die Umsetzung der Handlungsfelder
- Fortführung der Maßnahmenumsetzung, beginnend mit Handlungsfeld 1.10 – Zu kleine Baumscheiben (Entsiegelung)
- Beschluss des Handlungskonzepts; Erstellung eines Printmediums für Bürger und Entscheidungsträger
Zeitrahmen
Schritt 1: 2025–2028 | Schritte 2 und 3: ab sofort fortlaufend | Schritt 4: ab 2025