Beschreibung
Ziele der Maßnahme
- Steigerung der Resilienz der Bremischen Häfen und der angegliederten Hafen- und Logistikwirtschaft gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels
Kurzbeschreibung
Für die Hafenanlagen in Bremen und Bremerhaven wurde ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet, um die zukünftige Betriebs- und Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Dabei wurden der Wissensstand zu absehbaren Veränderungen durch den Klimawandel zusammengestellt, eine sektor- und standortbezogene Überprüfung der damit verbundenen Risiken und Chancen vorgenommen und resilienzsteigernde Maßnahmen abgeleitet. Die identifizierten Maßnahmen sollen umgesetzt und damit auf klimaresiliente Transportketten hingewirkt werden.
Umsetzungsschritte
- Fortführung und Aktualisierung der Klimaanpassungskonzepte: Die entwickelten Konzepte sind fortzusetzen und turnusmäßig zu überprüfen. Klimaanpassung soll dauerhaft in Planung, Betrieb und Unterhaltung der Bremischen Hafeninfrastruktur integriert werden.
- Monitoring von Klimaveränderungen sowie von klimawandelbedingten Schadenfällen: Projekte wie Port2Connect werden initiiert. Eine Schadensdatenbank ist aufzubauen.
- Verbesserung der Entwässerungssituation Neue Aue: Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerung und zur Erhöhung der Retentionsfunktion identifizieren und umsetzen.
- Sensibilisierung hafenbezogener Akteure: Kooperation mit Organisationen wie BIS, FBG, WFB, Handwerkskammer, IHK.
- Vernetzung mit Akteuren: Mitarbeit in ressortübergreifenden Arbeitsgruppen zur Klimaanpassung und der Hafencommunity.
- Monetäres Risiko für Infrastruktur/Betrieb: Folgekosten von Extremwetterereignissen und schleichende Abnahme der Leistungsfähigkeit untersuchen.
Zeitrahmen
Monitoring: sobald möglich | Entwässerung Neue Aue: ab II. Quartal 2025 | Sensibilisierung und Vernetzung: kontinuierlich | Monetäres Risiko & Aktualisierung Konzepte: 5 Jahre
