Beschreibung
Ziele der Maßnahme
- Klimaangepasste Straßenraumgestaltung (in Anbetracht häufiger auftretender Extremwetterereignisse)
- Klimaresiliente Verkehrsinfrastruktur (Schadensvermeidung und Funktionserhalt trotz Extremwetterereignissen)
Kurzbeschreibung
Versiegelte Böden, wenig Vegetation und wärmespeichernde Baustoffe (z. B. Asphalt) beeinträchtigen das Stadtklima durch urbane Hitzeinseln. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen Straßenräume klimaangepasst umgestaltet und eine klimaresiliente Verkehrsinfrastruktur aufgebaut werden.
Der Straßenraum muss im Sinne der Multicodierung Funktionen von Blau-Grüner Infrastruktur übernehmen. Teil dieser Maßnahme wird es sein, bekannte Strategien in praxistaugliche Standards/Handlungsleitfäden für Neubau und Unterhaltung zu übersetzen. Darüber hinaus sind Planungsprozesse zu analysieren und zu optimieren, damit Möglichkeitsfenster der Klimaanpassung frühzeitig erkannt werden. Trotz Extremwetterereignissen müssen Infrastrukturschäden vermieden und ein Funktionserhalt sichergestellt werden.
Umsetzungsschritte
- Definition gemeinsamer Zielvorstellungen, Bewertungskriterien und Indikatoren; Prüfung des rechtlichen Rahmens
- Erarbeitung praxisnaher Standards für Neubau und Unterhaltung von Straßenräumen (z. B. klimaresiliente Materialien, klimaangepasstes Straßenraumgrün)
- Auswertung der Erfahrungen (Erfolge & Hemmnisse) aus Pilotprojekten in Bezug auf Planung, Umsetzung und Unterhaltung
- Erarbeitung eines neuen Workflows für klimaangepassten Standard bei Straßenneubau und -sanierung
- Umsetzung des neuen Workflows bei künftigen THÖBs und Evaluation
- Schulung der Beteiligten; Zusammenstellung von Fördermöglichkeiten; Evaluierung der Materialien und Erhaltungserfordernisse
Zeitrahmen
Dauerhafte Aufgabe; Evaluation frühestens nach 3 Jahren sinnvoll
